Northland & Cape Reigna (18.07.2016)

Heute geht es in den Norden! Um genau zu sein zum fast nördlichsten Punkt Neuseelands, dem Cape Reigna. Um 07:30 Uhr startet der Bus in Paihia. Nach 1 ½ Stunden Fahrt machen wir eine kleine Pause in einer Bucht in Mangonui.

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Strand in Mangonui

Danach geht es nonstop zum Cape. Die Strecke führt wieder durch eine Hügellandschaft, an der Ostküste vorbei. Je nördlicher wir kommen, desto dichter werden die Wälder und man fühlt sich ein bisschen verloren, da es nur eine einzige Straße und weit und breit nichts außer Wald gibt.

Beim Cape angekommen, sind es noch 10 Minuten Fußweg bis zum Leuchtturm. Auf dem Weg dahin muss man aufpassen, dass man nicht wegfliegt, weil es so windig ist. Aufgrund des Windes ändert sich das Wetter hier innerhalb von Minuten, so dass es trotz strahlend blauem Himmel auf einmal anfängt zu regnen.

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Tasman See

Vom Lighthouse aus sieht man, wie der Pazifische Ozean und die Tasman See ineinander übergehen. Wenn gerade mal keine Wolken am Himmel sind, kann man sogar die beiden Ozeane an der Farbe des Wassers unterscheiden. Für die Maori ist dies der Ort, an dem die verstorbenen Seelen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten.

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Lighthouse Cape Reigna

 

Cape Reigna ist definitiv ein Ort, an dem ich Stunden verbringen könnte, wir müssen jedoch weiterfahren, da wir für eine der nächsten Attraktionen an diesem Tag Rücksicht auf die Gezeiten nehmen müssen. Aber dazu später mehr …

Jetzt geht es zuerst mal zu den nahgelegen Sanddünnen zum Sandboarden! Vor Ort wird jeder mit einem Board ausgestattet, auf das man sich dann drauflegen und damit die Düne runter rasen kann. Aufgrund des hohen Spaßfaktors kann ich jedem empfehlen, das mal gemacht zu haben! Die Temperaturen heute lassen es auch nicht mehr zu, dass man hier von Winter spricht. Mit gut und gerne 20° C macht das Sandboarden gleich doppelt so viel Spaß!

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Dünen beim Sandboarden

Da wir jedoch, wie ich schon erwähnt habe, nur einen begrenzten Zeitrahmen haben, geht es nun an die Ostküste zum 90 Mile Beach (der in Wirklichkeit aber „nur“ etwa 90 Kilometer lang ist). Das Besondere an dem Strand ist, dass er als offizieller Highway in Neuseeland ausgewiesen ist und somit mit Fahrzeugen befahren werden darf. Aus diesem Grund muss man die Gezeiten im Auge behalten, da der Strand bei Flut so gut wie unbefahrbar ist. Außerdem muss man als Fahrer aufpassen, dass man immer eine Mindestgeschwindigkeit beibehält und nicht anhält, da man sonst im nassen Sand sich festfährt. Unser Fahrer ist gebürtiger Maori und macht die Tour schon jahrelang, sodass er sich bestens mit den Gezeiten und dem Meer auskennt, da man hier als unerfahrener Schwimmer keine Chance gegen die starken Wellen hat. Aus diesem Grund begegnen wir auf der gesamten Strecke lediglich einem Jeep und ansonsten hat man das Gefühl, als würde der Strand niemals enden und man könnte stundenlang geradeaus fahren. ­­­­­­­­­­Irgendwann ist dann aber der Punkt erreicht, an dem wir links abbiegen und wieder auf eine asphaltierte Straße gelangen.

Zurück an der Westküste legen wir eine Mittagspause in der Doubtless Bay ein, wo es für jeden Fish & Chips gibt. Wenn es noch wärmer wäre, könnte man hier auch sehr gut schwimmen gehen. Das Schöne an Neuseeland ist, dass man selbst vom weit entferntesten Punkt höchstens 128 km vom Strand entfernt ist.

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Doubtless Bay

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Frisch gestärkt geht es nun weiter zum Ancient Kauri Kingdom, einem Geschäft, in dem es Möbel und andere Sachen aus Kauri Holz gibt. Außerdem steht hier ein 50 Tonnen schwerer Kauristamm, mit einer integrierten Treppe. Stückpreis für das Unikat: 2,5 Millionen US Dollar.

Die letzte Station des Tages ist der Puketi Kauri Forest, ein 20.000 Hektar großer Wald, in dem über 1000 Jahre alte Kauri Bäume zu finden sind. Außerdem beherbergt der Wald eine große Vielzahl von einheimischen Pflanzen und Tieren.

Somit endet der bislang interessanteste und eindrucksvollste Tag meiner Reise.

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